Leseförderung

Neben der Sprache ist das Lesen eine zentrale Fähigkeit die nicht nur den Erfolg im Deutschunterricht, sondern den der gesamten Schullaufbahn bestimmt. In der Zeit in der eine Reizüberflutung stattfindet, der PC und andere elektronische Spielgeräte einen hohen Stellenwert bei den Kindern haben, ist das Buch weit in den Hintergrund geraten. Dies möchten wir dahingehend verändern, dass wir das Buch und somit das Lesen für die Kinder so attraktiv gestalten, so dass sie Lesefreude entwickeln und diese auch auf ihre außerschulische Zeit übertragen. Dazu müssen wir vor allem von Seiten der Schule gewährleisten, dass jedes Kind Zugang zu Büchern hat. Zudem empfehlen wir den Eltern täglich zu Hause zehn Minuten mit dem Kind zu lesen. Diese Zeit ist sehr wertvoll und in der Schule in dem Sinne gar nicht zu leisten.

Der Leseerwerb findet an unserer Schule je nach Wahl durch die Klassenlehrkraft unterschiedlich statt. Sowohl die Methode „Lesen durch Schreiben“, als auch der „Fibellehrgang“ sind dabei möglich. Es gibt keine Methode, die vielversprechender ist und einen schnelleren Leseerfolg für alle Kinder bedeutet, so dass eine Festschreibung auf eine Methode unserer Ansicht nach nicht notwendig ist. Vielmehr kommt es darauf an, die Kinder individuell bei ihrem „Lesen lernen“ zu begleiten und zusätzlich Angebote und Projekte anzubieten.

Bücherei:

Lesen1Die Kinder können die Klassenbüchereien oder aber auch die OGS Bücherei nutzen, um in Büchern zu stöbern, sich gegenseitig etwas vorzulesen oder sich Bücher auszuleihen. Die meisten Bücher sind so gekennzeichnet, dass die Kinder wissen, ob es sich um ein „Antolin - Buch“ handelt und für welche Klassenstufe es geeignet ist. So können die Kinder je nach Interesse aber auch je nach Leseleistung ihre Bücher selbstständig auswählen. Jede Klasse hat eine Stunde die Woche zur Verfügung, Kinder in die Bücherei zu schicken.

Projekte / Ausflüge:

Neben dem Behandeln des Lesens im Unterricht (Lesen von Lektüren, Vorstellen von Büchern, Schreiben von Lesetagebüchern, etc.), machen die meisten Klassen im 2. Schuljahr einen Ausflug zur Stadt- und Landesbibliothek. Außerdem nehmen wir an dem Projekt „Leseboten“ teil. Die Kinder bekommen ein Gratisbuch über Dorstfeld ausgehändigt und von den Leseboten Informationen dazu.

Nicht um die Konkurrenz untereinander zu steigern, sondern um gute Leistungen zu würdigen, nimmt unsere Schule jährlich am Lesewettbewerb auf Stadtebene teil. Die Klassenlehrkraft wählt mit ihrer Klasse zwei Kinder aus, die am schulinternen Lesewettbewerb teilnehmen. Die Schulsiegerin oder der Schulsieger nimmt dann gemeinsam mit den Schulsiegern der benachbarten Grundschulen (Funke-GS, Gutenberg-GS) am Lesewettbewerb teil. Dort wird der Stadtteilsieger ermittelt.

Antolin - Mit Lesen punkten:

"Antolin" ist ein Internetprogramm (www.antolin.de), das eine Möglichkeit bietet, das Lesen bei Kindern und Jugendlichen wieder zu einer Leidenschaft zu machen. Es motiviert Schülerinnen und Schüler nachhaltig zum Lesen. Der Vorteil besteht darin, dass man in der Schule, zu Hause oder an jedem anderen beliebigen Ort Antolin nutzen kann.

Und das funktioniert so: Jedes Kind bekommt ein passwortgeschütztes Lesekonto. Dafür gibt die Klassenlehrkraft den Namen Ihres Kindes an. Ein Kind liest ein Buch und beantwortet anschließend im Internet dazu Fragen. Für jede richtige Antwort bekommt es auf einem persönlichen Lesekonto Punkte gutgeschrieben. In regelmäßigen Abständen werden Urkunden mit den erbrachten Leistungen ausgehändigt. Viele Klasse nutzen "Leseeltern" die in die Schule kommen und den Leseprozess der Kinder zu unterstützen.